
Content-Ideen mit ChatGPT: Wo deine Themen entstehen
KI Visionär Podcast · Cornelia Fischer
Du hast genug Expertise für starken Content. Die eigentliche Frage ist, wie du daraus mit ChatGPT Themen entwickelst, die wirklich zu deinem Business und deiner Zielgruppe passen.
In dieser Episode zeige ich, wie ich Fragen, Beobachtungen, Gesprächsnotizen, Erfahrungen und Business-Entscheidungen als Ausgangspunkt für neue Content-Themen nutze.
Du erfährst, wie ChatGPT vorhandenes Material weiterentwickelt und warum die fachliche Auswahl bei dir bleibt.
In dieser Episode
Content-Ideen finden, die bereits in deinem Business stecken
Content-Ideen mit ChatGPT aus deinem eigenen Material entwickeln
Relevante Content-Themen für dein Business auswählen
Content-Themen mit ChatGPT weiterentwickeln und recherchieren
Episode 16 zum Nachlesen
Content-Ideen finden, die bereits in deinem Business stecken
Du kannst dir von ChatGPT viele Content-Ideen geben lassen und trotzdem an den Themen vorbeigehen, die wirklich aus deiner eigenen Arbeit entstehen.
Genau das ist für mich bei der Content-Arbeit ein entscheidender Unterschied.
Ich beginne nicht bei einer leeren Themenliste.
Mir begegnen Fragen, Gesprächsgedanken, Beobachtungen, Screenshots, eigene Erfahrungen oder Businessentscheidungen, bei denen etwas hängengeblieben ist.
Noch ist das kein fertiger Content.
Aber oft steckt darin bereits ein Gedanke, der viel näher an meiner Arbeit und meiner Expertise liegt, als eine beliebige Ideenliste.
ChatGPT bekommt bei mir deshalb nicht sofort die Aufgabe, möglichst viele neue Themen zu produzieren.
Ich arbeite zuerst mit dem, was schon da ist.
Und genau dort beginnt auch diese Episode.
Wenn du selbstständig arbeitest, entstehen solche Momente wahrscheinlich auch in deinem Business.
Eine Interessentin stellt dir eine Frage.
In einem persönlichen Gespräch fällt ein Satz, über den du später noch einmal nachdenkst.
Du beobachtest etwas bei anderen Unternehmerinnen und merkst, dass du die Situation fachlich anders beurteilst.
Du triffst in deinem eigenen Business eine Entscheidung und verstehst dadurch einen Zusammenhang neu.
Oder eine persönliche Erfahrung verändert deinen Blick auf ein Thema, über das du bisher anders gedacht hast.
Bei mir können solche Beobachtungen auch in kostenpflichtigen Programmen entstehen, an denen ich selbst teilnehme.
Mich interessiert dabei nicht, interne Inhalte von anderen zu übernehmen.
Entscheidend ist, was mir in einer Situation auffällt und welche eigene Erkenntnis daraus entsteht.
Dazu kommen meine Notizen und Screenshots.
Ich halte Dinge fest, wenn ich merke: Das könnte später noch interessant werden.
Nicht alles davon wird Content.
Das muss es auch nicht.
In diesem Moment will ich einen Gedanken erst einmal nicht verlieren.
Denn eine Content-Idee muss nicht als Content-Idee entstehen.
Sie kann zuerst eine Beobachtung sein, eine Frage, eine Entscheidung, ein Erlebnis oder ein einzelner Satz, an dem für dich etwas fachlich interessant wird.
Deshalb verändert sich für mich die erste Frage.
Ich frage nicht sofort: Was soll ich als nächstes veröffentlichen?
Ich schaue zuerst: "Was ist mir in letzter Zeit aufgefallen?"
Dort beginnt meine Themenfindung.
Ich bin Cornelia von KI Visionär und ich nutze ChatGPT als persönliche Assistenz in meinem gesamten Business. Wenn du sehen willst, wie ich diese Zusammenarbeit führe, melde dich zu meiner kostenlosen geführten Live-Impulsreihe an.
In meiner zweitägigen Impulsreihe bekommst du Einblicke in meine Arbeitsweise mit ChatGPT und siehst, welche Rolle klare Vorgaben für mich in dieser Zusammenarbeit spielen.
Jetzt zurück zu unseren Content-Ideen.
Denn wenn ein interessanter Gedanke festgehalten ist, entsteht die nächste Frage: Was steckt fachlich drin?
Genau an diesem Punkt kommt ChatGPT bei mir ins Spiel.
Content-Ideen mit ChatGPT aus deinem eigenen Material entwickeln
Ich zeige dir dafür ein konkretes Beispiel aus meiner eigenen Arbeit.
Aus einem persönlichen Gespräch habe ich mir sinngemäß diesen Gedanken notiert: "Ich will nicht noch eine spezialisierte KI für ein einzelnes Thema. Ich suche etwas, das zu mir und meiner Arbeit passt und mich übergreifend unterstützt."
Dieser Satz ist interessant.
Aber er ist noch kein Content-Thema.
Ich könnte daraus sofort irgendeinen Beitrag über spezialisierte KI entwickeln.
Das wäre mir zu schnell.
Stattdessen nehme ich den Gedanken mit in meine Arbeit mit ChatGPT und lasse ihn aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven betrachten.
Was wird in dieser Aussage sichtbar?
Welche Fragen stecken darin?
Welche Unterschiede lassen sich daraus ableiten?
Welche Perspektive könnte für meine Zielgruppe interessant sein?
Dadurch entstehen mehrere mögliche Richtungen.
Eine davon war: "Warum eine KI nicht nur dein Thema, sondern auch deine Arbeitsweise verstehen sollte."
Jetzt haben wir einen konkreten Themensatz.
Und genau daran wird sichtbar, welche Aufgabe ChatGPT bei mir an dieser Stelle übernimmt.
Ich habe nicht gesagt: "Gib mir 20 Content-Ideen."
Ich habe vorhandenes Material eingebracht.
ChatGPT betrachtet dieses Material aus mehreren Blickwinkeln und entwickelt daraus mögliche Themenrichtungen.
Danach schaue ich auf das Ergebnis.
Welche Richtung trifft das, was mir an der ursprünglichen Aussage aufgefallen ist?
Wo habe ich eine eigene fachliche Perspektive?
Welcher Gedanke gehört zu meiner Arbeit?
In diesem Beispiel war es der Zusammenhang zwischen KI und eigener Arbeitsweise.
Nicht nur das Fachthema entscheidet darüber, ob eine KI zu dir passt.
Relevant ist auch, wie du selbst arbeitest, welche Aufgaben die KI für dich übernehmen soll und wie diese Zusammenarbeit zu deinem Business passen soll.
Aus einer Gesprächsnotiz ist damit ein eigenständiger Themenansatz entstanden.
Bei persönlichem Material setze ich dabei eine klare Grenze.
Wenn eine Notiz oder ein Screenshot Informationen über andere Personen enthält, entferne ich den Namen und die Details, über die jemand erkennbar wäre.
Für meinen Content brauche ich nicht die Person.
Mich interessiert meine eigene fachliche Beobachtung aus der Situation.
Damit haben wir jetzt einen möglichen Themenansatz.
Aber nur, weil ein Gedanke interessant klingt, gehört er noch nicht automatisch in meinen Content.
Relevante Content-Themen für dein Business auswählen
Genau dafür ist diese Episode selbst ein gutes Beispiel.
Der ursprüngliche Ausgangspunkt war: "Content-Ideen mit ChatGPT finden."
Daraus hätte ohne Weiteres eine Episode über einzelne Eingaben für die Ideenfindung entstehen können.
Oder eine Liste mit Möglichkeiten, wie ChatGPT neue Themen produziert.
Das wäre nicht falsch gewesen.
Es hätte meine tatsächliche Arbeitsweise nur nicht besonders gut abgebildet.
Als wir den Ausgangspunkt mit meiner eigenen Arbeitsweise verglichen haben, wurde ein andere Schwerpunkt sichtbar.
Ich arbeite nicht nur mit einem leeren Brainstorming.
Ich bringe reales Material aus meiner Arbeit mit.
Daraus entstand die stärkere Frage für diese Episode: Wie entwickelst du mit ChatGPT relevante Content-Themen aus deiner eigenen Expertise?
Das Thema wurde also nicht stärker, weil ChatGPT plötzlich eine schönere Formulierung gefunden hat.
Der Unterschied entstand durch meine Entscheidung: Welche Perspektive entspricht wirklich meiner Arbeitsweise und dem, wofür ich mit KI Visionär stehen will?
Genau diese Entscheidung kann mir ChatGPT nicht abnehmen.
Die KI kann verschiedene Richtungen entwickeln.
Sie kann einen Gedanken enger oder breiter betrachten.
Sie kann mögliche Themen gegenüber stellen.
Aber sie weiß nicht automatisch, welche Erfahrung für mich fachlich wichtig ist.
Sie entscheidet auch nicht, welche Aussagen ich öffentlich vertreten will oder welchen Schwerpunkt ich mit meinem Business setzen will.
Das entscheide ich.
Und genau darin liegt für mich der Unterschied zwischen einer interessanten Content-Idee und einer relevanten Content-Idee.
Eine Idee kann interessant klingen.
Ein relevantes Thema verbindet sich mit deiner Expertise, deiner Zielgruppe und deiner fachlichen Position, für die du mit deinem Business stehen willst.
Deshalb musst du nicht jede interessante Richtung weiter verfolgen.
Du kannst auswählen.
Bei der heutigen Episode war diese Auswahl eindeutig: Nicht möglichst viele neue Ideen von ChatGPT.
Sondern vorhandene fachliche Substanz als Ausgangspunkt nehmen und daraus mit ChatGPT relevante Themen entwickeln.
Wenn dieser Kern für mich steht, verändert sich die Aufgabe erneut.
Jetzt will ich den Gedanken weiterentwickeln.
Content-Themen mit ChatGPT weiterentwickeln und recherchieren
Ein gefundener Themensatz ist bei mir selten sofort fertig.
Wenn ich mich für eine Richtung entschieden habe, brainstorme ich mit ChatGPT weiter.
Dann interessieren mich andere Fragen.
Welche zusätzlichen Perspektiven stecken in diesem Thema?
Welche Gegenposition könnte wichtig sein?
Welche Frage meiner Zielgruppe hängt direkt damit zusammen?
Welche eigene Erfahrung oder Beobachtung macht den Gedanken verständlicher?
Dabei kann sich auch zeigen, dass ein Thema noch zu breit ist.
Dann grenze ich den Ausschnitt enger ein.
Oder aus einer Unterfrage entsteht ein weiteres eigenständiges Thema.
Das gemeinsame Brainstorming erweitert also einen Gedanken, den ich vorher bereits ausgewählt habe.
Und wenn ein Thema externe Fakten braucht, recherchiere ich zusätzlich online.
Das ist zum Beispiel wichtig, wenn ich über aktuelle Entwicklungen bei ChatGPT spreche.
Dasselbe gilt auch für Studien, konkrete Marktdaten oder Aussagen, die sich außerhalb meiner eigenen Erfahrung überprüfen lassen.
Dabei unterscheide ich bewusst: Was habe ich selbst beobachtet oder erlebt?
Und welche Aussage braucht eine externe Quelle?
So vermische ich meine persönliche Perspektive nicht mit überprüfbaren Fakten.
Online-Recherche bekommt bei mir deshalb eine konkrete Funktion.
Sie ergänzt ein Thema dort, wo zusätzliche Information nötig ist.
Sie bestimmt nicht, worüber ich spreche.
Auch das Brainstorming entscheidet nicht, was ich veröffentliche.
ChatGPT erweitert meine Möglichkeiten.
Ich wähle aus, welche Richtung ich weiterverfolge.
Somit verändert sich die Content-Arbeit mit ChatGPT an einem entscheidenden Punkt.
Du musst die KI nicht jedes Mal vor eine leere Themenliste setzen.
Du kannst mit etwas beginnen, das bereits aus deiner eigenen Arbeit kommt.
Und dann nutzt du ChatGPT, um weitere Perspektiven daraus zu entwickeln.
Du entscheidest, welche davon zu deiner Expertise und zu deinem Business gehört.
Und wenn der Inhalt externe Fakten braucht, ergänzt du gezielte Recherche.
Wenn du sehen willst, wie du ChatGPT in deinem Business als persönliche Assistenz führen kannst, melde dich zu meiner kostenlosen Live-Impulsreihe an. Dort bekommst du Einblicke in meine Arbeitsweise und siehst, worauf ich bei der Zusammenarbeit mit ChatGPT achte.
Und wenn du das nächste Mal nach einer Content-Idee suchst, beginne nicht sofort mit deiner leeren Themenliste.
Beginne zuerst mit de Gedanken, der dir in deiner eigenen Arbeit aufgefallen ist.
Vielleicht beginnt das nächste relevante Content-Thema genau dort.
Fragen und Antworten:
Wie finde ich Content-Ideen mit ChatGPT?
Beginne nicht zwingend mit einer leeren Themenliste. Gib ChatGPT zum Beispiel eigene Beobachtungen, Fragen, Gesprächsnotizen, Erfahrungen oder Business-Entscheidungen und lass daraus mögliche Content-Themen entwickeln.
Welche Inhalte kann ich ChatGPT für neue Content-Themen geben?
Geeignet sind unter anderem eigene Notizen, anonymisierte Gesprächsgedanken, Screenshots ohne personenbezogene Daten, Fragen von Interessentinnen, Beobachtungen, Erfahrungen und Entscheidungen aus deinem Business.
Wie entstehen aus Notizen konkrete Content-Ideen?
ChatGPT kann vorhandenes Material aus mehreren Perspektiven betrachten und daraus Fragen, Unterschiede und mögliche Themenrichtungen entwickeln. Du entscheidest anschließend, welcher Gedanke zu deiner Expertise, Zielgruppe und deinem Business gehört.
Kann ChatGPT entscheiden, welche Content-Themen zu meinem Business passen?
Nicht vollständig. ChatGPT kann Möglichkeiten entwickeln und Themen gegenüberstellen. Welche Aussage du vertreten willst und wofür du mit deinem Business stehen willst, entscheidest du selbst.
Wann sollte ich für meinen Content zusätzlich online recherchieren?
Wenn dein Thema aktuelle Entwicklungen, Studien, Marktdaten oder andere überprüfbare externe Aussagen enthält. Die Recherche ergänzt dann deine eigene Erfahrung und liefert die Fakten, die dein Content zusätzlich braucht.
Dein Gedanke zur Episode:
Was liefert dir häufiger gute Content-Ideen: gezieltes Brainstorming oder das, was dir in deiner täglichen Arbeit begegnet?
Genau dieser Unterschied steht im Mittelpunkt dieser Episode.
Teile deinen Gedanken direkt in den Kommentaren zu Episode 16 auf YouTube. Ich freue mich auf den Austausch mit dir.
Weiterführende Episoden:
Episode 11: Warum dein ChatGPT-Content deine Expertise nicht zeigt
Episode 29: Kundenfeedback mit ChatGPT: Was Kundinnen wirklich schätzen
Episode 9: Positionierung mit ChatGPT: So findest du dein Alleinstellungsmerkmal
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